Andacht zum 13. Januar 2018: Bilder eines Jahres

Guten Morgen,
was machen Sie eigentlich mit den ganzen Fotos des vergangenen Jahres? Liegen sie bei Ihnen auch auf der Festplatte oder im Handyspeicher, belegen etliche Gigaabyte, und gammeln da still vor sich hin?
Jaja, ich weiß schon, wenn Sie Zeit haben, dann wird mal ausgemistet und ein Fotobuch gemacht… aber bei vielen Menschen zieht sich das länger hin als der Bau des Berliner Flughafens.
Machen Sie doch lieber die kleine Lösung: Einfach mal wieder nur anschauen! Einfach so, die Monate des vergangenen Jahres in die Hand nehmen und betrachten. Was da war … was sie erlebt haben … was sie erlitten haben. Lassen sie sich von ihrer Erinnerung treiben, entdecken sie nebenbei auch machen wunderbaren Moment, von dem es zwar kein Foto gibt, der aber immer noch in ihrem Kopf bereitliegt.
Einfach so, dankbar das Gute Revue passieren lassen.
Sich bewusst machen, wie wertvoll die Zeit ist, die Gott uns auf dieser Erde schenkt.
Einen guten Tag wünsche ich Ihnen.

Andacht zum 9. Januar 2018: Aussehen wie Jesus

Guten Morgen
Da liegt es also in der Krippe unterm Weihnachtsbaum – das süße Jesuskind.
Wobei ich gar nicht weiß, on dieses Jesuskind wirklich süß war. Für die Eltern sind die eigenen Babys ja immer wunderschön. Aber vielleicht hatte der kleine Jesus so einen fränkischen Klößkopf, oder sonst etwas, was man nicht sooo schön findet.
Da denken wir gar nicht dran, denn wir haben oft genug einen ziemlich gut aussehenden Jesus in Kopf, aus Gemälden oder so Historien-Filmen. Warum nur? Weil ein “außergewöhnlicher” Mensch auch richtig gut aussehen muss?
Ich hab mal ein niederländisches Jesus-Musical gesehen, da war der Jesus-Darsteller ziemlich klein, ein bisschen dick – und wirklich keine Schönheit. So ein Allerweltsgesicht. Das hat mich nachdenklich gemacht.
Wir wissen: Jesus hat Menschen mit seinen Worten, mit seinen Taten und mit seinem Umgang mit ihnen beeindruckt. Aber wie er aussah?
Ich wünsche mir ein bisschen, dass Jesus wirklich kein Schönling war – schon als Signal für alle, die beim Blick in den Spiegel die Krise haben – eben weil sie sich so durchschnittlich vorkommen: Denen könnte ich dann sagen
Ey: Ein bisschen siehst du aus wie Jesus!

Andacht zum 6. Januar 2018: Das schönste Geschenk

Guten Morgen!
Ich hab da mal eine Frage:Welches war an Weihnachten das Geschenk, über das Sie sich am meisten gefreut haben?
Kann es sein, dass das nicht das größte oder teuerste Geschenk war? Aber was war es dann, was dieses eine Geschenk zu etwas Besonderem gemacht hat? Na…?
Kriegen Sie es hin, das in einem Satz zu formulieren? Das wäre prima! Denn dann hätte ich einen Tipp: Nehmen sie sich ihren Kalender fürs kommende Jahr, und schreiben Sie sich diesen Satz irgendwo als Hinweis für einen der Tage Mitte November.
Ja … und dann, wenn sie im nächsten Herbst mal wieder überlegen: „Was schenke ich und was kommt denn gut an…“ dann wird Ihr Kalender Sie daran erinnern, was ein Geschenk zu etwas Besonderem macht
Vielleicht ist ihnen das dann ja eine Hilfe … aber dafür müssen die es jetzt aber auch in Ihren Kalender reinschreiben!
Einen guten Tag wünsche ich Ihnen