Andacht zum 10. Februar 2017: Tag der Kinderhospizarbeit

Guten Morgen,
heute ist der bundesweite Tag der Kinderhospiz-Arbeit. Eine Arbeit, die hauptsächlich von Ehrenamtlichen getragen wird. Menschen, die für andere da sind, wenn das Schlimmste passiert, was sich Eltern vorstellen können: Dass das eigene Kind unheilbar krank ist, und man weiß: Es wird nur noch begrenzte Zeit leben können.
Da braucht es dann nämlich nicht nur ausgezeichnete Ärzte. Dann werden Menschen benötigt, die Zeit haben: Zum Spielen mit den Kindern, zum Zuhören, für Besorgungen um den Eltern den Rücken freizuhalten. Aber auch Leute, die den Papierkrieg mit den Krankenkassen und Behörden bewältigen, und Menschen, die in den Wochen nach dem Tod des Kindes die Eltern nicht alleine lassen.
Es ist ein Geschenk das Himmels, dass es diese Menschen gibt, die ihre Freizeit dafür nutzen. Die da ihre Energie einsetzen, manche Träne vergießen; aber auch spüren, welche Kraft darin steckt, wenn man Menschen auf diesem Weg begleitet.
All denen sage ich heute von Herzen: Dankeschön

Andacht zum 4. Februar 2017: Wasser zu Wein

Guten Morgen,
eine der schönsten Wundererzählungen der Bibel ist für mich die Hochzeit in Kana, wo Jesus Wasser zu Wein verwandelt.
Nicht so sehr, weil es um Party und Spaß geht, sondern weil es so ein herrlich unauffälliges Wunder ist. Jesus bittet darum, dass man die Wasserkrüge auffüllt … und siehe da, es ist Wein daraus geworden. Ohne großes Drama und Tamtam, einfach so. Jesus wollte, dass ihnen der Wein nicht ausgeht, auch wenn die Leute ohne Wein genauso überlebt hätten.
Ich glaube, bei mir gibt’s manchmal auch so unauffällige Wunder.
Dass Dinge besser laufen, als gedacht. Dass etwas nicht schief geht, obwohl es zu befürchten war. Ja, dass aus dem mittelmäßigen Wasser meiner Ideen und Projekte dann doch köstlicher Wein geworden ist, auf den ich irgendwie stolz war.
Da sage ich dann einfach leise– Danke! Dass Gott da anscheinend öfter die Finger im Spiel hat. Unauffällig, leise, aber effektiv.
Einen guten Tag wünsche ich Ihnen