Andacht zum 24. Januar 2018: Weihnachts-Rest-Schmuck

Guten Morgen,
Wenn ich momentan abends noch mal eine Runde in der Siedlung spazieren gehe, sehe ich noch viele Wohnzimmerfenster, aus denen mir weihnachtlicher Glanz entgegenstrahlt: beleuchtete Sterne, Lichterketten und auch etliche Weihnachtsbäume sind da zu entdecken. Ich finde das schön, wenn auch 4 Wochen nach dem Fest nach etwas von dieser Heiligen Zeit zu sehen ist.
Einige Familien sind gleich nahtlos zum Fasching übergegangen. Baum raus – bunte Papiergirlande rein. Ob die jetzt auch den Narhalla-Marsch singen? Ich weiß es nicht.
Als Gegenmodell gibts die Wohnungen, da ist offenbar nach den Feiertagen Weihnachten gleich wieder besenrein entsorgt worden: Kein Stern zu sehen, dafür die üblichen eleganten Design-Objekte auf dem glänzenden Fußboden. Alles so aufgeräumt … da weiß man gar nicht, ob die Bewohner nicht gleich mit zusammen mit dem Baum ausgezogen sind.
Ach, da bin ich froh, dass bei mir in irgend einem Eck noch was weihnachtliches herumbaumelt. Das finde ich einfach passend … weil … ja weil für mich dieser Jesus in der Krippe einer für alle Tage ist. Der mich auch in den anderen 11 Monaten des Jahres begleiten soll, weil er mehr ist, als weihnachtliche Folklore.
Einen guten Tag wünsche ich Ihnen

Andacht zum 25. Dezember 2017: Stillstand

Guten Morgen
Wir haben den ersten Weihnachtsfeiertag. Obwohl Montag ist, haben alle Läden zu, und auch morgen bleiben die Parkplätze vorm Einkaufszentrum leer. Hach, das liebe ich so an Weihnachten: Dass für ein paar Tage das Einkaufs-Leben stillgelegt ist.
Man kann nicht schnell mal zum Supermarkt gehen, um eine Kleinigkeit zu besorgen.
Selbst wenn ich im Online-Shop bestelle, weiß ich: Bei denen passiert auch nix: Frühestens am Donnerstag wäre mein Paket da.
Stillstand: Eben „Stille Nacht“ und „stiller Tag“.
Mal eine Pause, die ihren Namen verdient.
Die Konsumwelt ist zum Nichtstun verdonnert.
Endlich ist mal Zeit um den Baum zu bewundern, zum Lesen, zum Spielen, zum Besuche machen, einen Blick auf das Kind in der Krippe werfen .
In aller Ruhe. Ohne Stress. Kein „ich muss noch schnell mal…“
Genießen Sie die beiden Feiertage – an denen endlich mal nicht die Kassen, sondern die Glocken.