Andacht zum 20. Oktober 2018: Kirchenvorstandswahl in Bayern

Wer die Wahl hat, hat die Qual. Bei der Kirchenvorstandswahl der Evangelischen Kirche am morgigen Sonntag stimmt das für mich auf jeden Fall. Denn auf dem Wahlzettel stehen die Namen von dreizehn Menschen, die ich mir alle gut als Kirchenvorsteher vorstellen kann. Mein Ort ist recht klein, da kennt man sich. Der eine Kandidat ist im Posaunenchor mit Herzblut dabei, eine Andere managt den Kindergottesdienst – echt fitte Leute. Da ist auch der, der sich bisher noch gar nicht groß engagiert hat. Aber jetzt hat er Lust, etwas für die Gemeinde zu tun, und erzählt von dem, was er gerne in der Kirche bewegen würde.
Oh Mann? Wem von denen soll ich meine Stimme geben? Das ist echt schwer.
Aber was soll das jammern? Eigentlich ist es doch ein Grund zum feiern! Dass es so viele Menschen gibt, denen Kirche so wichtig ist, dass sie für den Kirchenvorstand kandidieren. Und denen will ich mit meinem Kreuzchen auf dem Wahlzettel sagen: Ich finde es gut, dass du Zeit, Ideen, Kraft und Nerven für deine Kirche investierst.
Darum gehe ich zur Wahl – auch wenn ich bis jetzt immer noch nicht so genau weiss, für wen ich stimmen will.

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