Krieg: Angeln mit einem goldenen Angelhaken – Andacht zum 15. November 2021

Krieg: Angeln mit einem goldenen Angelhaken – Andacht zum 15. November 2021

Gestern war Volksdtrauertag – und kaum einer hats gemerkt!  Jedes Jahr sind es weniger Menschen, die zu diesen Feiern an den Denkmalen zusammenkommen. So, als wäre die Trauer über die Opfer von kriegerischer Gewalt ein Thema von vorgestern … und vielleicht auch für Vorgestrige.

Dabei haben wir ja erst vor ein paar Monaten gesehen, wie der Afghanistan-Einsatz zu Ende ging.  Die Bilder von verzweifelten Ortskräften. Reportagen über Soldaten, die in die Haimt zurückkehren, aber ihr Leben nicht mehr auf die Reihe bekommen, weil die traumatisierenden Erlebnisse sie Tag und Nacht verfolgen.

Und vor Ort werden die aktuell dominierenden Kriegsherren auch irgendwann erkennen müssen, dass ihre Gewaltherrschaft keinen Frieden bringen kann.

Schon Luther hat gesagt: Ein Krieg führen, heißt, mit goldenen Angelhaken fischen zu gehen: Der Einsatz den du bringen musst und die Verlust, die du erleiden wirst, sind höher als alles, wass du je dabei gewinnen könntest.

Luthers Erkenntnis gilt bis heute. In den Krisengebieten der weiten Welt und und auch beim privaten Kleinkrieg daheim oder am Arbeitsplatz:  Letztlich werden alle verlieren, wenn wir nicht fähig sind, in Frieden miteinander zu leben.

 Ein friedlichen Tag wünsche ich euch.

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