Andacht zum 5. November 2016: Nussknacker

Guten Morgen
Herbst ist die Zeit zum Nüsseknacken. Ober besser gesagt: Zeit für den Versuch, Nüsse zu knacken. Denn oft genug geht das schief, weil sich bei den meisten Nussknackern die Kraft nur ganz schwer dosieren lässt.
Also drücke ich immer fester und noch ein bisschen, und dann krachts, die Schale zerbricht …. aber es war doch zu viel und der Nussknacker zermalmt den zarten Kern zu Brei. Schade drum!
Da merke ich: Nüsse sind da uns Menschen recht ähnlich. Bei uns gibts ja auch immer wieder Expemplare, die eine harte Schale, und diesen sprichwörtlichen weichen Kern haben.
Bei diesen ruppigen Zeitgenossen bin ich auch oft in der Versuchung, ein bisschen kräftiger hinzulangen. Denn so, wie sich sich meist geben, verlangen sie ja förmlich danach, dass man sie ein bisschen … spezieller anpackt.
Aber da täuscht man sich schnell: Die sind oft viel sensibler, als man denkt: In nullkommanichts sind sie verletzt, geränkt und eingeschnappt. Da geht dann viel empfindliches kaputt.
Da merke ich immer wieder. Die narten Nüsse (die am Baum, und die auf zwei Beinen), die erfordern immer ein besonders vorsichtiges Händchen.
Einen guten und feinfühligen Tag wünsche ich Ihnen

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