Andacht zum 29. Oktober 2016: Ordnung?

Guten Morgen,
manchmal besuche ich Menschen, die haben eine Wohnung, wie im Möbelhaus: Alles ist perfekt aufgeräumt, da liegt nichts rum. Keine drei Zeitungen auf dem Tisch, kein Wäschestapel in der Ecke, kein Kinderspielzeug über das man stolpern könnte. Wie perfekt geschleckt.
Da fühle ich mich manchmal fast schon als schlechter Mensch, wenn ich an mein Wohnzimmer, denke, wie es da aussieht – und in den anderen Räumen ist noch weniger Ordnung.
Dann schaue ich in meine Bibel und suche, was da Jesus über die Ordnung im Haus gesagt hat: Nämlich nichts! Das ist ihm nicht wichtig!
Stattdessen sagt er viel zum Thema Liebe: Liebe zu Gott und zu den anderen Menschen. Da geht es interessanterweise auch oft ums Aufräumen:
Streitigkeiten weglegen:
Eine offene Türe für Jemanden haben.
Freundliche Worte für Gäste bereitlegen.
Aus dem eigenen Herzen Gedanken von Neid und Wut herausfegen.
Da hat man beim Aufräumen und Schmücken in sich selber ganz schön tun. Darum ist für das Wohnzimmer daheim oft keine Zeit und Kraft mehr. Aber ehrlich gesagt: Wenn ich in mir Frieden mit mir selber, mit Gott und den anderen Menschen habe, dann ist mir der ungebügelte Wäschestapel neben dem Sofa auch egal.
Einen guten Tag wünsche ich Ihnen

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