Andacht zum 9. April 2019: Ein Tag wie ein Überraschungsei

Irgendwie ist so ein Wochentag wie ein Überraschungsei.

Jetzt in aller Frühe habe ich noch keine Ahnung, was so alles auf mich wartet. Klar, es gibt eigentlich immer etwas Schokolade: Schöne Momente finden sich in jedem Tag – man muss nur mal genau hinsehen.

Aber dann – die Überraschung: Meistens ist sie ehrlich gesagt wenig spektakulär, eher so „nett“, aber nichts, was man sich auf Dauer ins Regal stellt.

Hie und da aber – in jedem siebten Ei – da geht dann schon ein Lächeln über meine Lippen, weil da was besonders schönes, lustiges oder interessantes zu finden ist. Das sind Tage, an die ich gerne zurückdenke.

Und manchmal öffne ich meinen Tag und frage mich: Was soll denn der Mist? Ein dutzend kleiner Plastiktrümmer. Wer soll und kann denn das zusammenbauen und zum Laufen bringen? Da kann man ja nur verzweifeln.

 Wissen Sie: Beim Überraschungsei kommen dann meine Kinder zu mir, und zusammen kriegen wirs dann schon hin. Und wenn ich einen Tag habe, der genau so ist, dann bitte ich meinen himmlichen Vater: „Lieber Gott, ich habe keine Ahnung was das heute alles soll – bitte hilf mir weiter, dass noch was Gutes daraus wird.“

Ihnen wünsche ich heute einen Tag mit einer guten Überraschung.

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