Andacht zum 6. April 2019: Die Vögel unter den Himmel / Man muss auch gönnen können

Guten Morgen

Am letztenWochenende war ich in unserem Garten so richtig fleißig. Dabei habe ich auch an einigen Stellen neu Rasen angesät. Der letzte Sommer hatte da so einige kahle Flächen hinterlassen.

Und was ist jetzt? Ein ganzes Dutzend Spatzen und Rotkehlchen hopsen auf dem Boden herum und picken wie die Weltmeister. Hallo? Fressen die jetzt den ganzen Rasensamen wieder weg? Haben sie Spatzen eine Meise?

Wie hat Jesus gesagt? „Seht die Vögel unter dem Himmel an. Sie säen nicht, sie ernten nicht, und unser himmlischer Vater ernährt sie doch“.

Nunja, so ein bisschen ernähre ich sie jetzt ja – mit meinem Grassamen. Aber verscheuchen mag ich sie auch nicht, ich gönne es ihnen. Denn wahrscheinlich ist das öfter so: Dass mich mein himmlicher Vater dadurch versorgt und ernährt, dass andere auch mir etwas gönnen. Mir einen Platz lassen in ihrer Firma, in ihrem Freundeskreis. Dass ich – so wie meine Spatzen im Garten – bei ihnen finde, was ich zum Leben brauche: Einen Arbeitsplatz, Anerkennung, Freudschaft – wie schön, wenn mich da auch keiner verscheucht.

Einen guten Tag wünsche ich Ihnen

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