Andacht zum 8. Oktober 2016: Die Tomate – Der treue Freund des Menschen

Guten Morgen,
die Tomate, das ist ja eine Pflanze mit höchst betrüblicher Geschichte. Die meiste Zeit der Menschheitsgeschichte hat man einen großen Bogen um sie gemacht – denn sie galt als giftig. Später musste sie für einige unfreundliche Redensarten ihren Namen hergeben: Man sagt „Du hast wohl Tomaten auf den Augen“, oder man spricht davon, dass jemand eine „treulose Tomate“ ist, wenn man sich nicht auf ihn verlassen kann.
Aber in Wirklichkeit ist sie ja ein ganz treuer Freund der Menschen. Was wäre eine Pizza ohne Tomatenbelag, oder was wären die Pommes ohne Ketchup, was würde man im Urlaubflieger trinken, wenn nicht Tomatensaft! Nicht zu unterschätzen ist auch die Wirkung auf unser Immunsystem. Da ist die Tomate ja ausgesprochen wirkungsvoll. Aber da gibts ja kein freundliches Sprichwort für die Tomate.
Das ist ja wie im richtigen Leben, diejenigen, die immer und überall für andere da sind, gerne helfen ohne sich lange zu zieren – denen wird es viel zu selten gedankt. Weil es ja so selbstverständlich ist.
Den Tomaten kann es egal sein. Aber die Leute, die sich so selbstverständlich für Andre einsetzen, die sollten wir schon öfter wissen lassen, dass wir es wunderbar finden, dass sie für uns da sind.

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