Andacht zum 8. Juni 2019: Emotionen – Das Armband mit Gefühlserkennung

Am Wochenende habe ich gelesen Es soll demnächst eine Smartwatch geben, die nicht nur Schritte und Puls zählt, sondern auch Emotionen erkennt. Also ob ich hungrig, gernervt oder erschöpft bin. Entsprechend werden dann Handlungs- oder Produktvorschläge gemacht.
Sagen Sie mal: Haben die alle einen Batscher? Glauben die, dass wir inzwischen zu blöd sind, zu erkennen, was in uns selber vor geht? Dass wir nicht mal mehr in der Lage sind, mit unseren eigenen Gefühlen … Moment! … Zumindest glaube ich, dass viele Menschen nicht mehr fähig sind, die Gefühle der anderen Menschen zu erkennen. Die Leute, die Unfallopfer fotografien statt zu helfen sind da nur die Spitze des Eisbergs. Auf Facebook findet man laufend Beispiele, wie Einfühlungsvermögen und Mitgefühl am Schrumpfen sind.

Wenn das so weitergeht, hat das Smartpone mehr Emotionen als sein Besitzer.
Dabei haben wir es doch selbst in der Hand:
Gefühle zuzulassen und über sie zu reden.
Anderen zu sagen, was mich freut oder verletzt.
Liebe weitergeben und liebgehabt werden.Das brauchen wir – wie könnten wir sonst Menschen sein, wenn die Menschlichkeit fehlt?

Einen guten Tag wünsche ich Ihnen

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