Andacht zum 8. Dezember: Häuslebauer – Jeder baut sein Lebenshaus

Jesus war doch eigentlich Zimmermann – so wie sein Vater. Hat also damals Hauser gebaut – aus Holz, Stroh und Lehm.

Ich überlege, was er wohl denkt, wenn er zuschaut, was wie wir unsere Häusle bauen. Mit Beton, Stahl und Glas … kühne Konstruktionen … total schick und stylisch.

Ob er neidisch ist, weil es vor 2000 Jahren solche Möglichkeiten nicht gab?

Oder würde ihn vor allem interessieren, als was wir es bauen?

Als Luftschloss voller unrealistischer Phantasien?
Als Festung, abgesichert mit Beamtenstatus und Vollkaskoversicherung.
Als Familiennest, mit kuscheligen Kissen der Harmonie?
Als luftiges Hauszelt der Experimente und Flexibilität?

Wahrscheinlich wäre er auch da recht offen, würde sich mit uns freuen, und dann fragen: Aber du guckst schon drauf, dass das Fundament passt? Denn egal, wie du dein Lebenshaus bastelst: Wichtig ist, dass es auf solidem Grund steht – dass du vertraust, dass Gott dich hält. Dann steht dein Haus gut – egal wie gläsern, experimentell, abgesichert oder unaufgeräumt dein Lebenshaus sein mag.

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