Andacht zum 5. Mai 2018: Klarheit (ich kann mich einfach nicht entscheiden)

Guten Morgen
Früh beim Bäcker – die Schlange geht schon bis auf die Straße – aber Frau Müller kann sich an der Theke nicht entscheiden: “Also dann nehme ich jetzt doch drei Kürbiskern-Semmeln und nur einmal Sesam …. aber wenn meine Cousine am nachmittag ihren Sohnt mitbringt … wäre es dann vieleicht doch noch eine Breze … oder zwei…ich weß auch nicht, oder der die mit oder ohne Salz drauf lieber mag”
Das ist schon eine komische Krankeit, die uns nicht nur beim Bäcker immer wieder befällt: Wir schaffen es nicht, uns zu entscheiden. Wollen uns nicht festlegen, sondern lieber alle Optionen offenhalten. So kann man es sich auch mit niemanden verscherzen – oder?
Nunja – oft verscherze ich es mir mit dieser Strategie mit Menschen, die mir eigentlich wichtig sind. Weil sie letztlich nicht wissen wofür ich stehe – und ob man sich auf mein Wort verlassen kann.
Sinngemäß hat Jesus einmal gesagt: “ hört auf, immer um den heißen Brei herum zu reden: sagt entweder eindeutig JA, oder eindeutig NEIN. Alles andere bringt nichts.”
Eigentlich weiß ist ja, das es so ist – nur braucht man eben ein bisschen Mut. Für ein klares Ja oder Nein: In der Liebe, an der Ladentheke, in der Politik, im Beruf und im Glauben.
Einen guten Tag wünsche ich Ihnen

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