Andacht zum 5. März 2016: Klagst du noch oder jammerst du schon?

Klagen Sie noch, oder jammern Sie schon? Das ist fei ein Riesenunterschied!

Klagen, das tut gut – das schüttet man sein Herz aus, mit all dem Schmerz über das was gerade im eigenen Leben schlimm ist. Da kann man auch schon mal sagen, dass man sich gerade von seinem Gott verraten und verlassen fühlt.
Und dann ist irgendwann auch mal Schluss mit Klagen, weil alles Schwere aus meinem Herzen ausgeschüttet ist. Und ich traue mich, nach vorne zu schauen – und hoffe, dass es besser wird.

Mancher jammert lieber! Der schüttet sein trauriges Herz nicht aus, sondern rührt nur depressiv im eigenen Sorgenbrei herum. Vielleicht habe ich mich zu sehr daran gewöhnt, ans Jammern? An das Gefühl, dass sich alles gegen mich verschworen hat?

Wir Franken haben ja schon eher die Tendenz zum jammern. Wie für uns gemacht, ist der Ratschlag eines alten Kirchenliedes:

Auf, auf, gib deinem Schmerze und Sorgen gute Nacht, laß fahren, was das Herze betrübt und traurig macht; bist du doch nicht Regente,der alles führen soll, Gott sitzt im Regimente und führet alles wohl:

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