Andacht zum 5. Januar 2018: Menschen und Dinge muss man reifen lassen

Es ist schon erstaunlich, was wir heutzutage unsern Kindern so alles beibringen wollen. Möglichst viele Kompetenzen sollen sie erwerben, Sprachen lernen, Wissen sammeln. So als wären sie ein leeres Gefäß, das wir als Erwachsene füllen müssten. Entsprchend unserer eigenen Schwerpunkte, der Bedürfnisse der Wirtschaft und der Herausforderungen der modernen Welt.

Ich habe das Gefühl, als hätten wir Eltern vor lauter Befüllungs-Eifer glatt vergessen, dass unsere Kinder eben keine leere Gefäße sind. Sondern da ist schon ganz viel drin. Nur übersieht man das schnell, weil es zunächst unsichtbar ist. Denn das alles muss sich ja erst im Laufe eines Lebens entfalten. Langsam reifen und sich entwickeln.

Wenn wir davon reden, dass Gott unser Schöpfer ist, sagen wir ja damit auch: Er hat jedem von uns besondere Gaben, Talente und Fähigkeiten mitgegeben.

Und ich hoffe einfach, dass wir vor lauter Fördern und Lehren nicht übersehen, dass jeder Mensch sein Besonderes hat, das auch Platz braucht, um sich zu entfalten.

Einen guten Tag wünsche ich Ihnen

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