Andacht zum 5. Dezember 2015: Sankt Nikolaus

 Guten Morgen,
am Sonntag ist Nikolaustag! Wenn sie da Sankt  Nikolaus spielen wollen, dann sollten sie sich jetzt sputen, morgen haben die Läden zu – da kann man nichts mehr einkaufen.
Und übrigens, wenn sie dann schon einen auf Nikolaus machen, dann lassen sie es bitte auch entsprechend krachen. Denn der heilige Nikolaus war alles andere als geizig! Der hat, so wird erzählt, auch schon mal pures Gold verschenkt!
Aber nicht an die Kinder der Eltern, die sowieso schon alles hatten – sondern zum Beispiel an zwei junge Mädchen, die ihr Vater an Menschenhändler verkaufen wollte, weil er sie nicht mehr ernähren  konnte.

Gott sei Dank gibt es das ja bei uns nicht mehr … aber leider gibt es immer noch  Regionen der Erde, wo Eltern nicht wissen, wie sie ihre Kinder versorgen sollen. Die bräuchten so einen Sankt Nikolaus. Einen der die  Eltern unterstützt, damit sie von ihrer Hände Arbeit leben können. Der Bildungsangebote bereitstellt, damit die Kinder eine Perspektive haben,  ihre Rechte kennen, und eine Zukunft haben.
Ja, der Job des Sankt Nikolaus wird immer noch gebraucht! Leute die den Mut haben, für notwendige Projekte gutes Geld in die Hand zu nehmen.
Das kann nicht jeder  – denn das Geld muss man erst mal haben.
Und den Mut hat nicht jeder – weil wir halt unser gutes Geld so lieb haben.
Und genau darum ist Sankt Nikolaus so ein seltenes Exemplar von Mensch geblieben.

Einen guten Tag wünsche ich ihnen.

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