Andacht zum 31. Januar 2017: Lichtblicke

Guten Morgen,
gestern habe ich die Jahresstatistik meiner Kirchengemeinde zusammengeschrieben. Alle Jahre wieder darf ich da diverse Zahlen in eine Tabelle eintragen. Dabei ist mir aufgefallen: Im Jahr 2016 habe ich so viele Trauungen gehabt, wie noch nie in meiner ganzen Laufbahn. Und wenn ich an die Brautpaare denke habe ich den Eindruck: Mit denen konnte man die Trauung richtig gut planen – da waren Inhalte wichtig. Die Frage, „worum geht es uns eigentlich in unserer Beziehung“ konnte man wunderbar besprechen. Es ging eben nicht darum die perfekte gestylte Märchenhochzeit zu inszenieren, sondern ein fröhliches „ja“ vor Gott zueinander. Das fand ich ganz wunderbar – und das gehörte auch zu diesem angeblichen Katastrophenjahr 2016.
Es war natürlich eines mit vielen negativen Ereignissen und Entwicklungen, aber nicht nur. Es geht nicht nur bergab mit unserer Welt und diesem Land. Es gibt viele Lichtblicke, viele Menschen, die etwas „gut“ machen wollen und Dinge zum Besseren wenden.
Man übersieht es nur so leicht – und genau deshalb ist es so wichtig, auch das Positive zu sehen, und sich dann auch darüber zu freuen.
Einen guten Tag wünsche ich Ihnen

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