Andacht zum 28. Januar 2017: Eine Welt voller Lächeln

Guten Morgen,
Wie zwei schläfrige Augen schauen mich die beiden Fenster im ersten Stock des Einfamilienhauses an. In der Mitte dazwischen hängt eine Laterne, so als wärs eine Nase, und im Erd geschoss schaut mich eine rote Girlande wie ein lachender Mund an. Dieses Haus hat ein strahlendes Gesicht!
Ja, die die Welt steckt voller Lächeln! Man muss es nur entdecken und sich davon verzaubern lassen. Im Internet gibt es eine Seite, die solche Fotos sammelt: Ein grinsender Einkaufskorb, ein strahlender Aschenbecher, ein schmunzelnder Küchenquirl ein lächelnder Baumstumpf. Alle scheinen sich aus vollem Herzen ihres Daseins zu freuen. Fast so, wie in der Bibel, wo ich auch von jauchzenden Bäumen du fröhlichen Feldern lesen kann. Denn alles, was lebt ist froh, von Gott geschaffen … ja einfach da zu sein. (Ps 96)
Bloß wir Menschen ziehen oft genug eine Schnute – weil wir mal wieder nicht 100%ig mit der Gesamtsituation zufrieden sind.
Muss mir jetzt wirklich ein Küchenquirl beibringen, froh und dankbar fürs Leben zu sein? – Na, hoffentlich nicht! Da muss ich doch nachher gleich mal am Spiegel vorbei und schauen, ob ich fröhlicher strahlen kann, als dieses Elektroding.
Ich wünsche ihnen heute, mindestens einmal ein gaanz breites Lächeln!

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