Andacht zum 28. Mai 2016: Ruf doch mal an!

Guten Morgen,
als ich noch ein Kind war, klebte an jeder Telefonzelle so eine weiße Sprechblase mit dem Slogan: “ruf doch mal an!”. So als Motivationsschub, mal wieder zu telefonieren, obwohl das damals manchmal unterwegs nicht so einfach war: man brauchte passendes Kleingeld, eine freie Telefonzelle, und man musste die Nummer parat haben.
Heute ist das viel einfacher – jeder hat sein Smartphone dabei. Bloß es ruft keiner mehr an, sondern man schmeißt sich de WhatsApp-Nachrichten gegenseitig an den Kopf. Ach, Nachrichten kann man das ja gar nicht nennen! Diese Halbsätze, diese Smileys, die jeder anders interpretiert, halbgare Formulierungen … wen wundert es da, dass sich Leute missverstehen und beginnen sich zu streiten – obwohl sie das eigentlich gar nicht wollen!
Wahnsinn, wie das da manchmal abgeht!
“Ruf doch mal an!” – Du hast das Handy doch sowieso in der Hand! Dann könnt ihr – nein – dann müsst ihr endlich wieder richtig und vernünftig miteinander reden. Du hörst dann, was der Andere wirklich meint und ihr bekommt euer Problem viel besser aus der Welt geschafft.
Eigentlich ist es so einfach ….. man darf halt mkeine Angst haben, mit dem Anderen einfach mal wirklich zu reden.
Einen guten Tag wünsche ich Ihnen.

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