Andacht zum 28. April 2020: Die Erkenntnis des Jakobus

Mein Kalender sieht aus: Bei 90 Prozent der Temine steht entweder “abgesagt” dabei oder “verschoben”. Es ist schon hart, wenn man nicht weiter planen kann, als ein paar Tage –  bis halt vielleicht irgendwelche Maßnahmen gelockert oder neue beschlossen werden. Dabei sind wir es ja gewohnt alles genau und langfristig zu planen. Wir halten Termine ein, planen unseren Urlaub und Familienfeiern.
Und jetzt leben wir mehr denn ja von Tag zu Tag. Jakobus schreibt in der Bibel in einem Brief: “Ihr sagt immer: Heute oder morgen wollen wir in die oder die Stadt gehen und wollen ein Jahr dort zubringen und Handel treiben und Gewinn machen – und wisst nicht, was morgen sein wird.”

Den Spruch kenne ich seit Jahrzehnten – aber jetzt wird mir besonders bewusst, wie recht er hat. Ich weiß nicht was morgen ist.
Aber: Ich will vertrauen, dass ich an jedem Morgen meinen Tag aus Gottes Hand nehme. Aus der Hand Gottes, in der sowieso mein ganzes Leben liegt.
Und das lässt mich wieder beruhigter sein – weil ich vertraue, dass diese Hand mich niemals fallen lässt.

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