Andacht zum 2. Mai 2020: Nestbau – Hoffnung in der Buchsbaumhecke

Während ich im Garten sitze und ein Feierabendbier trinke, höre ich in der Hecke hinter mir ein Rascheln. In kurzen Abständen immer wieder: Rascheln – Ruhe – Rascheln. Ich stehe auf und schaue mir das genauer an: Ah …. da baut eine Meise ihr Nest …

Eigentlich habe das schon oft  gesehen, aber jetzt – wo so vieles stillsteht –  freut mich dieser Anblick besonders.
Das Leben geht weiter.
Ein Neuanfang in der Buchsbaumhecke.
Da ist ein kleiner Piepmatz der sich nicht von der Angst um Morgen ausbremsen lässt. Von den Vögeln können wir das lernen. Sogar Jesus hast das seinen Jüngern gesagt: 
“Seht die Vögel unter dem Himmel an, sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in  Scheunen, und euer himmlischer Vater ernährt sie doch.”
Ich glaube ich werde ab sofort jeden Tag mal nach meiner Meise in der Hecke schauen. Um ein bisschen Luft und auch neuen Mut zu schnappen.

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