Andacht zum 27. Juni 2020: Die Legende der Siebenschläfer

Heute haben wir den Siebenschläfer-Tag.

Die SiebenSchläfer waren sieben junge Christen, die im Jahr 251 während einer blutigen Christenverfolgung sich in einer Höhle versteckt hatten. Aber man hatte sie bemerkt, und mauerte den Eingang zu – so wurde die Höhle ihr Grab.
Knapp 200 Jahre später entdeckt jemand den Höhleneingang und entfernt die großen Steine. Und dahinter liegen die sieben jungen Männer. Als das Sonnenlicht auf sie fällt werden sie wach, stehen auf – und meinen sie wären noch im Jahr 251. Erst als sie in ihre Heimatstadt zurückkehren, und diese nicht mehr wiedererkennen, wird ihnen bewusst, dass sie 200 Jahre lang geschlafen hatten.

Eine ungewöhnliche und uralte Legende. Ich kann mir vorstellen, dass man sie sich oft nach Beerdigungen erzählt hat – wenn allen noch vor Augen war, wie man das Grab mit Erde geschlossen hat. Da erinnert bis heute diese Legende daran: Mit dem Grab ist nicht alles zu Ende – denn als Christen können wir hoffen, dass da noch einmal etwas nachkommt – da, wo es eigentlich keiner erwartet hätte.

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