Andacht zum 27. Dezember: Schatz im Acker

Guten Morgen
ich habe mal von einem Mann gehört , der hat Tag für Tag, Jahr für Jahr seinen Job gemacht.  Immer in solider Gleichmäßigkeit, manchmal gelangweilt … manchmal mit einen bisschen mehr Spaß. Na gut, sein Beruf war ja auch nicht besonders prickelnd: Als Bauer war er halt kein James Bond.
Und dann kam der Tag, als er beim Pflügen an einer Kiste im Boden hängen blieb: Er sah nach und entdeckte einen sagenhaften Schatz.
Damit hat sich von jetzt auf gleich sein Leben verändert: Er hatte sein Glück gefunden. Er hatte es gar nicht erwartet – aber als es da war, hat er beherzt zugegriffen.
Diese Geschichte hat Jesus einmal erzählt.

Und ich glaube, bei uns Menschen ist es heute noch so. Wir ziehen unsere Ackerfurchen durch unseren Alltag. Auf der Arbeit, in der Schule, daheim im Haus – und rechnen gar nicht damit, dass da wir genau in diesem öden Alltag unser Glück finden könnten. Aber genau da wartet es auf uns.
Dem einen läuft der ideale Partner fürs Leben über den Weg oder entdeckt eine große berufliche Chance. Der andere spürt, dass Gott mehr ist als eine fromme Phantasie.
Das Kunststück des Lebens ist es nicht, den Schatz zu finden – sondern im richtigen Moment nicht vor lauter Schreck zu vergessen, etwas draus zu machen.

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