Andacht zum 26. Februar 2019: Theorie und Praxis

Wie halten Sie es eigentlich mit Pronomen? Verwenden Sie die häufig? Haben sie vielleicht Lieblings-Pronomen oder versuchen Sie weitgehend ohne selbige auszukommen? Das wäre eigentlich schade, schließlich bieten Pronomen so schöne Möglichkeiten für den eigenen Satzbau.

Gell, Sie verstehen jetzt nicht so richtig worüber ich gerade rede. Außer Sie sind Deutschlehrer – denn die kennen sich mit Pronomen bestens aus. Aber normalen Menschen ist es eher egal.  Sie sprechen einfach, ohne das genau zu wissen, ob sie gerade ein Personalpronomen oder Indefinitpronomen verwenden. Sie gebrauchen sie einfach, und es funktioniert. Wir verstehen, das, was wir sagen. Ganz ohne große Theorie.

Ich überlege mir ob es mit dem Glauben genauso ist. Man kann über Glauben und Gott gescheit philosophisch daherreden. So schlau und gelehrt, dass es am Ende keiner mehr wirklich versteht. Oder man geht einfach seinen Lebensweg mit Vertrauen zu diesem unsichtbaren Gott. Mit Zuversicht und der Hoffnung, dass dieser Gott dabei ist. – Und es gelingt!

Vielleicht hat Jesus darum einst gesagt, dass wir im Glauben viel von den Kindern lernen können. Weil sie es einfach ausprobieren, und erleben, wie schön es ist, einen Vater in Himmel zu haben.

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