Andacht zum 24. November 2018: Manchmal bleibt einem nur noch das Klagen

GutenMorgen

Kürzlich mussten wir von einem guten Freund Abschied nehmen. Das war so ein Tod, den es echt nicht gebraucht hätte. Mitten aus dem Leben – ohne Vorwarnung – ohne vorherige Krankheit – einfach so was von überflüssig.

Ich versuche ja gerne, allem Schlimmen auch etwas Positives abzugewinnen. Und oft klappt das auch, denn vieles hat zwei Seiten. Aber in dem Fall ist mir das nicht gelungen. Da hat es auch nicht geholfen, zu glauben, dass Gott sich schon etwas dabei gedacht hat. Das alles war einfach nur schlimm um traurig.

Aber damit bin ich nicht alleine. Sogar in der Bibel finde ich Worte, wo Menschen genau das ausdrücken: Gott, ich verstehe nicht, was das alles soll. Ich kann mir nicht vorstellen, dass du Gott, das wirklich gewollt hast. Das will ich dir klagen, und vor deinen göttlichen Ohren jammern.

Ja, es gibt Momente, da tut mir das Klagen gut – weil ich dann nicht verkrampft die gute Seite finden muss, die vielleicht wirklich nicht gibt

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