Andacht zum 17. November 2018: Krieg führen, heißt mit goldenen Angelhaken fischen zu gehen – Volkstrauertag

An diesem Wochenende ist wieder Volkstrauertag. Oft ist es nur ein kleines Häufchen, das zu den Gedenkfeiern an den Denkmalen zusammenkommt.

Eigentlich müssten es viel mehr sein. Viel mehr müssten sich immer wieder bewusst machen, wie furchtbar Kriege sind. Wie viele Leben und Hoffnungen zerstört werden, weil die Herrschenden ihre nationalen Machtinteressen über alles stellen.

Wir haben schon jetzt zuviel Kriege auf unserem Planeten. Menschen wie du und ich – werden Opfer. Zivilisten werden von wildgewordenen Soldaten ermordet oder misshandelt. Soldaten kommen ums Leben oder kehren verletzt oder traumatisiert aus ihrem Einsatz zurück – müssen erleben, dass sie im “nomalen Leben” nicht mehr zurechtkommen.

Schon Luther hat gesagt: Ein Krieg führen, heißt, mit goldenen Angelhaken fischen zu gehen: Der Einsatz und der Verlust ist höher als alles, wass du je dabei gewinnen könntest.

Bis heute hat er recht behalten: Letztlich werden alle verlieren, wenn wir nicht fähig bleiben, in Frieden miteinander zu leben.
Ein friedliches Wochenende wünsche ich Ihnen.

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