Andacht zum 23. März 2019: Mesnerin Frieda

Frieda, mitte Siebzig wird im Krankenhaus aufgenommen. Sie ist gestürzt, und hat sich den Arm gebrochen. Den Krankenschwestern erzählt sie, wie das blöd ist, weil jetzt auf der Arbeit grade so viel zu tun wäre. Und es ist ja so schwierig Leute zu finden, die ihren Job kurzfristig übernehmen könnten.

Die Schwestern schauen sich an: Mitte Siebzig … und sie redet davon, dass sie bald wieder auf Arbeit müsste? … Ob man da mal einen Demenz-Test machen sollte?

Die Story ist tatsächlich passiert. Frieda ist Messnerin in ihrer Kirchengemeinde. Putzt das Gotteshaus, richtet die Blumen und sorgt dafür, dass vor dem Gottesdienst alles perfekt vorbereitet ist. Und das schon seit Jahrzehnten.

Das ist ihre Arbeit – Arbeit, die Frieda glücklich macht. Ein Aufgabe, die sie auch mit Mitte siebzig noch gerne tut. Weil es ihr soviel gibt – für die Menschen  und deren Kirche da zu sein.

Wir haben viele solche Friedas in unserem Land. Nur nehmen wir sie oft erst wahr, wenn sie sich den Arm gebochen haben.
Ach … sollten Sie Ihre Frieda mal treffen – sagen sie ihm doch mal danke für das, was sie tut.

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