Andacht zum 22. Februar 2020: Faschingskostüme

Guten Morgen
Manche behaupten, wenn wir uns an Faschings verkleiden, dann sind wir mal jemand anderes, schlüpfen in einer andere Rolle. Ich bin mir da nicht so sicher.
Wenn die kleinen Mädchen als Prinzessinnen rumtrippeln.
Die kleinen Angeber-Jungs als tolle Cowboys herumballern.
Wenn der gechillte Typ mit Jamaika-Mützchen und Tüte abhängt, und Mutti sich traut, als sexy Vamp übers Parkett zu schleichen.

Ich habe das Gefühl: An Fasching schlüpfen wir oft gar nicht eine andere Rolle – sondern wir trauen und ein bisschen mehr von dem zu zeigen, was in uns steckt. –
Aber: Warum brauche ich dazu ein Kostüm? Was hindert mich daran, auch ohne Maskerade so zu sein, wie ich bin?
… das zu sagen, was ich meine?
… offen zu meinen Interessen und Wünschen zu stehen?
… Sympathie auszudrücken, wo ich sie empfinde?
Kostüme … eigentlich brauchen wir sie nicht … weil es besser ist, wenn wir uns nicht verstecken.
Einen guten Tag wünsche ich Ihnen.

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