Andacht zum 22. August 2020: Muscheln statt Geld

Wenn ich mal wieder höre, für wieviel Millionen ein Münchener Verein einen Fußballer angestellt hat, dan träume ich davon, dass über Nacht alles Geld in Muscheln als Zahlungsmittel verwandelt würde.

Und ich stelle mir vor, wie jeder von uns am Monatsende einen Rucksack Muscheln bekäme. Der eine etwas größer, der andere etwas kleiner. Und zum einkaufen würde jeder so ein Tütchen Muscheln zum Bezahlen  dabeihaben.

Und bei diesem Fußballclub müsste der Starkicker eine ganze LKW-Ladung Muscheln mit heimnehmen, wo der garten seiner Villa unter einem gigantischen Berg von zigmillionen Muscheln schon fast komplett begraben ist. Und diese neue Ladung kippt er dann wieder dazu, und die Häfte davon kommt ins Rutschen und landet in seinem Pool.

Und irgendwann würden der sich fragen: Was soll ich mit dieser schier endlosen Menge an Muscheln? Für was soll ich die je verwenden? Das hat doch keinen Sinn. Bitte hört auf, mich unentwegt mit Geld zuzuschütten, das ich mein Leben lang nicht verbrauchen kann – es nimmt mir den Platz weg für mein Leben. Gebt es denen, die es wirklich zum Leben brauchen.

Aber leider ist das mit den Muscheln nur ein Traum …

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