Andacht zum 20. Oktober 2016: Weltstatistiktag

Guten Morgen
Heute ist der Weltstatistiktag. Damit wollen die Vereinten Nationen auf die Bedeutung von genauen Statistiken für die Arbeit der Regierungen hinweisen, die ja wissen wüssen was im Land los ist und was verbessert werden muss.
Das leuchtet mir durchaus ein. Auf der anderen Seite spüre ich, was Statistiken und Umfragewerte mit mir machen. Wenn ich lese, wie oft der Durschnittsbürger pro Woche duscht, wieviel Bier er trinkt, wieviel Kinder er hat und wie oft er fremd geht – da stelle ich fest: Ich da ganz anders – und so ganz leise nagt in mir die Frage, ob ich denn wirklich so ein Exot bin. Bin ich etwa nicht normal? Muss ich da jetzt bei mir etwas ändern?
Nein! Ich bin, wie ich bin, schließlich bin ich der Überzeugung, dass Gott mich genau so gemacht hat. Und die Anderen? Ja, die hat er auch gemacht, jeden ganz individuell alle 80 Millionen hier im Land. Und die Statistik ist halt nur eine Zahl, für Politiker zum Planen – keine, nach der ich mich richten brauche. Denn ein Durchschnittsmensch will wirklich keiner sein.
Einen guten Tag wünsche ich Ihnen

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