Andacht zum 2. Februar 2019: Zwischen Glauben und Zweifeln

„Alles ist möglich, dem der glaubt“ – das ist doch mal ein Satz! Den hat Jesus gesagt. Nicht einfach so, als coolen Spruch für ein Motivations-Poster, sondern zu einem Vater, dessen Kind schwer krank war.

Ich kann gut verstehen, dass der Vater dadurch eher noch verzweifelter war. Denn was ist, wenn mein Glaube zu schwach ist? Wenn ich mehr Angst als Zuversicht habe? Sagt Gott dann: „Pech gehabt, zu hast zu wenig geglaubt? Dein Kind bleibt krank!“ Und er hat Jesus angeschrien: Ich glaube ja, und zugleich kämpfe ich mit dem Nichtglaubenkönnen in mir.
Was soll ich sagen? Er ist überliefert, dass das Kind gesund wurde.

Ich weiß, dass nicht jedes Kind gesund wird, nur weil die Eltern mehr oder weniger auf Gott vertrauen. Aber diejenigen, die diese Begebenheit damals aufgeschrieben haben, wollten uns wohl doch eine wichtige Erfahrung mitteilen:

Wenn dein Glaube etwas in deinem Leben verändern soll, dann geht nicht darum, dass er frei ist von Zweifeln und offenen Fragen. Sondern es ist wichtig, dass du überhaupt von deinem Gott etwas erwartest.

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