Andacht zum 2. April 2016: Escape-Room

Guten Morgen,
es war ihnen schon ein bisschen unheimlich, als der Mann die Zimmertür vor ihrer Nase zuzog, von außen versperrte und sagte: Ihr habt 60 Minuten Zeit, um den Raum zu verlassen. Lisa und ihre zwei Freudinnen fingen in dem unbekannten Raum an zu suchen … wo ist der befreiende Schlüssel. Unter einem Blumentopf fand Caro dann tatsächlich einen Schlüssel, nur passte der nicht zur Türe. Aber man konnte damit eine Schublade des Küchenschranks aufsperren … und darin lag ein ein Code für ein Zahlenschloss … nur wo führt das hin? Und was bedeuten die grünen Buchstaben an der Zimmerdecke?
Was wie ein Horrorfilm klingt, ist ein Spiel, das man inzwischen auch in Nürnberg und Fürth buchen und spielen kann. Escape-Room nennt man das.
Ein nervenausfreibendes Abenteuer, mit immer neuem Suchen und Rästeln, und der Hoffnung irgendwann den passenden Schlüssel, den Weg in die Freiheit zu entdecken.
Irgendwie ist es doch nicht anders als im echten Leben:
Der Weg zum Ziel, führt oft seltsame Umwege. So machnes, was ich erst mal nicht verstanden habe, entpuppt sich später als wichtiger Baustein im Puzzle meines Lebens. Und das Schönste im Spiel, wie im Leben ist es, wenn man irgendwann darauf zurückschauen kann, und entdeckt: So, wie es war, war es trotz aller Irrungen und Wirrungen genau richtig.
Einen guten Tag wünsche ich Ihnen

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