Andacht zum 18. Juni 2016: Entschuldigung

Guten Morgen,
im Gartencenter gings an der Kasse mal wieder hoch her, und da sah ich, wie eine Dame mit ihrem Einkaufswagen ihrem Vordermann von hinten in die Beine gefahren ist. Aua … jeder weiß wie wie weh das tut.
Und was sagt die gnädige Frau? “Ah, des is net so schlimm…” – Das Gesicht von dem Angefahrenen können sie sich vorstellen.
Ja super! Das nennt man Mitgefühl und Aufmerksamkeit. Hey Lady, das tut weh, da kann man sich doch mal entschuldigen, schließlich war das ja keine Absicht.
Ist es denn wirklich so schwer, einmal “Entschuldigung” zu sagen? “Tut mir leid, tut´s noch weh?” Jeder ist mal unaufmerksam und macht einen Fehler – da fällt mir doch kein Zacken aus der Krone, wenn ich das einmal zugebe.
Wer sich entschuldigt, schafft Beziehung, der nimmt den Anderen und seine Gefühle ernst, der zeigt, dass er nicht nur an sich selber denkt.
Wer eine Welt möchte, die nicht kalt und herzlos ist, der muss bereit sein, “Entschuldigung” zu sagen auch bereit sein, zu vergeben. Dann klapps nicht nur an der Kasse vom Gartencenter besser.
Einen guten Tag wünsche ich ihnen.

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