Andacht zum 11. Juni 2016: Behütet

Guten Morgen,
ich bin immer wieder überrascht, mit welchen interessanten Kopfbedeckungen Menschen bei uns durch die Stadt laufen. Von futuristisch bis total retro: Manche erscheinen mir total praktisch und bei anderen habe ich das Gefühl, die sind eher Accesoire als Kopfbedeckung.
Die Hutmachern scheinen immer wieder ganz neue Ideen hervorzubringen.
Offenbar ist es vielen ein Bedürfnis, behütet durch die Welt zu gehen. Über dem eigenen Kopf mehr zu haben, als “nichts”.
Behütet … das ist ja eigentlich ein religiöser Begriff. Es bedeutet tatsächlich: Über meinem Kopf ist noch einer, einer der mich beschützt.
Bei mir ist es am Wochenende der Filzhut, beim Wandern ein Käppi und beim Radfahren der Helm …. und …darüber hinaus ist es an jedem einzelnen Tag Gott, der mich letztlich behütet – bei jedem meiner Schritte
In den Psalmen unserer Bibel finde ich den Wunsch: „Der HERR behüte dich vor allem Übel, er behüte deine Seele.“
Das müsste ich mir eigentlich öfter selber sagen; und Ihnen sage ich es für heute auch: Ob mit Hut oder ohne: Der Herr behüte ich!

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