Andacht zum 22. Dezember 2018: Elisabeths Loblied

Guten Morgen,
Es geht auf den 4. Advent zu. Morgen wird in den Gottesdiensten traditionell die Erzählung vorgelesen, in der Maria, die mit Jesus schwanger ist, ihre Cousine Elisabeth besuchte. Die war übrigens mit Johannes, dem späteren Täufer schwanger.
In dieser Erzählung singt Maria ein wunderschönes Lied. Die Melodie von damals kennt man nicht mehr – darum werde ich es Ihnen nicht vorsingen. Aber vorlesen will ich ihnen einige Zeilen daraus, und spüren, welche Erwartungen Maria mit mit diesem Kind in ihrem Bauch verbindet.
Ich bin glücklich über Gott, meinen Retter, Mich, die ich gering und unbedeutend bin, hat er zu Großem berufen. Die Barmherzigkeit des Herrn bleibt für immer und ewig, sie gilt allen Menschen, die ihn ehren. Er streckt seinen starken Arm aus und fegt die Hochmütigen mit ihren stolzen Plänen hinweg. Er stürzt Herrscher von ihrem Thron, und Unterdrückte richtet er auf.
Die Hungrigen beschenkt er mit Gütern, und die Reichen schickt er mit leeren Händen weg. Seine Barmherzigkeit hat er uns, seinen Dienern, zugesagt.
Ich wünsche ihnen ein schönes Adventswochenende

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