Andacht zum 17. Dezember 2016: Etwas auf dem Kerbholz haben

Guten Morgen
Es gibt ja die schöne alte Redensart, dass einer “mächtig was auf dem Kerbholz hat”. Damit meinen wir: da hat sich jemand etwas zu Schulden kommen lassen.
Das Kerbholz gab es tatsächlich: Zu einer Zeit, in der der Wirt im Gasthaus für jeden seiner Stammgäste ein Holz hatte. In das ritzte er entsprechend der Schulden seiner Kunden kleine Kerben hinein. Je mehr Schulden man beim Wirt hatte, umso mehr hatte man also auf dem Kerbholz.
Wie wäre das, wenn Gott im Himmel auch so Kerbhölzer für uns Menschen hätte? Wenn mit jedem Fehler, den ich begehe, Gott eine Kerbe in mein Kerbholz schlagen würde … und irgendwann müsste ich dafür bezahlen.
Als Christ bin ich heilfroh, dass Gott beschlossen hat, anders mit unseren Fehlern umzugehen. Das hat zwar mit Holz zu tun – zwei Balken, aufgestellt vor fast 2000 Jahren an Ortsrand von Jerusalem – da hing Jesus dran.
Das war sein Zeichen: Weil er uns liebt, gibt es keine Kerbhölzer, sondern einen himmlischen Vater, der bereit ist, zu vergeben.
Einen guten Tag wünsche ich Ihnen

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