Andacht zum 16. März 2020: Geisterspiele wegen Coronavirus

“Geisterspiel” – dieses Wort hat durch Corona ungemein an Bekanntheit gewonnen. Jeder weiß inzwischen, dass es um Sportveranstaltungen vor leeren Rängen geht.
Kürzlich hätten Kinder sich unter einem Geisterspiel noch vorgstellt, dass sich da irgendwo verschiedene Geister treffen – um irgendwie den Besten unter sich zu ermitteln. Naja, nicht erst in Zeiten von Corona haben wir in unserer Gesellschaft verschiedene Geister, verschiedene Geisteshaltungen am Start:

Panik und Hysterie zum Beispiel – bei einigen hoch im Kurs. Aber auch Lethargie und Wurstigkeit sind mit auf dem Platz. Der Geist der Besserwisserei und des Zynismus grätschen auch immer wieder rein. Ein echtes Geisterspiel, das bei uns momentan ausgetragen wird.
Und womit soll ich da auf den Platz? Paulus, der Apostel – der hat seinen Freund Timotheus einmal daran erinnert und geschrieben: Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.
Das wäre doch was: Nicht mit der Angst spielen – sondern mutig mit Liebe und Besonnenheit aufs Spielfeld des Lebens gehen.

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