Andacht zum 16. Juli 2016: Ändern oder Ärgern?

Guten Morgen.
Eigentlich wollte ich auf dem Smartphone einem Freund, der gerade einen Streit hat, schreiben: „Lass dich nicht ärgern!“. Aber weil das Ding ja angeblich mitdenkt, hat es mir sofort den Text korrigiert und plötzlich stand da: „Lass dich nicht ändern“ – und zack- war es schon abgeschickt.
Mist, jetzt muss ich es noch mal richtig schreiben….
Aber irgendwie ist da ja auch etwas Wahres dran: Lass dich nicht ändern – auch wenn ein Streit dich herausfordert. Lass dich nicht dazu hinreißen, dass du Dinge sagst oder tust, die gar nicht mehr zu dir passen. Lass es nicht dazu kommen, dass du dich in deiner Rage vergisst … dich und deine Nächstenliebe, dein Vertrauen in das Gute im Menschen.
Es wäre schade, wenn gerade die, die dich provozieren, es schaffen, dass du den Kontakt zu dir selber verlierst.
Jesus hat das zugespitzt formuliert: Liebe deine Feinde.  Ob ich das immer schaffe, das weiß ich nicht. Aber diese drei Worte erinnern mich daran, gerade beim Streiten kein andrer zu sein, als der Christ, der ich sonst bin.
Einen guten Tag wünsche ich ihnen.

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