Andacht zum 16. April 2016. Das Weizenkorn – Abschied, damit Neues entsteht

Guten Morgen,

„des war schon immer so“ – nicht bloß bei uns in Franken hört man immer wieder dieses Argument – vor allem dann, wen man etwas verändern will.

Oft kann ich das auch verstehen. Denn zur Veränderung gehört oft auch der Verlust von dem, was einem gewohnt und vertraut ist. Aber wenn immer alles bleibt, wie es ist, geht halt auch nichts vorwärts.

Jesus hat einmal gesagt: „Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, so bleibt es allein; wenn es aber stirbt, so bringt es viel Frucht.“  (Joh 12, 24)

Er wirbt dafür, mutig zu sein und gewohnte Pfade zu verlassen. Vertrautes loszulassen, um etwas neuem Platz zu machen.
Abschied nehmen von alten Gewohnheiten und Anprüchen.
Raus aus dem Nest, in dem ich es mir vielleicht zu bequem gemacht habe.

Ein kleiner Tod – damit ein neues Leben anfangen kann.

Wie beim Weizenkorn – das den warmen trockenen Getreidesack verlassen muss, damit etwas großes entstehen kann.

Einen guten Tag wünsche ich Ihnen

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