Andacht zum 14. März 2017: Kirchenknigge – Rechen oder schweigen

Guten Morgen,
Auch heute geht’s wie in der ganzen Woche kurz vor sechs um die Benimm-Regeln in der Kirche.
Kennen Sie das auch: Da gehst du am Sonntag in die Kirche, setzt dich hin, wartet drauf dass es losgeht, und überall wird gequasselt! Vom Ausflug letzte Woche und von den Planungen für den heutigen Nachmittag wird erzählt, man tauscht sich drüber aus, was man in der Zeitung gelesen hat, und was ist mit Elfriede, ist die eigentlich immer noch im Krankenhaus?
Manchen geht so etwas fuchtbar auf die Nerven – weil sie ja gerne vor dem Gottesdienst ein bisschen innerlich zu Ruhe kommen möchten. Ausschnaufen, weils daheim grade noch ziemlich stressig oder auch konfliktgeladen zugegangen ist.
Gibt’s da keine Regel – im Kirchen-Knigge? Wie macht man es richtig? Reden oder Schweigen?
Ich bin mir selber nicht sicher! Ist es nicht wunderbar, wenn die Menschen sich in der Kirche begegnen, sich als Gemeinschaft verstehen und natürlich austauschen über das, was sie bewegt?
Und zugleich verstehe ich auch Menschen, sie es gerne ruhiger hätten.
Ja, es gibt nicht für alles die passende Regel.
Manchmal muss man damit leben, dass in der Kirche sehr unterschiedliche Menschen mit ganz verschiedenen Bedürfnissen ihre Platz haben.
Einen guten Tag wünsche ich Ihnen

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