Andacht zum 11. März 2017: Kirchenknigge: Hut ab!

Guten Morgen,
auch heute morgen habe ich einen Tipp aus dem Kirchenknigge parat; den ungeschriebenen Do´s an Dont´s im Gotteshaus.
Mit den Kopfbedeckungen ist das nämlich ein bisschen komisch: Denn in der Kirche gilt Folgendes: Frauen dürfen etwas auf dem Kopf tragen, Männer nicht.
Das hat seinen Grund in einer alten Regel, die der Apostel Paulus einmal aufgestellt hat, und die so in der Bibel steht. Darin spiegeln sich offenbar die Geschlechterrollen in der damaligen Gesellschaft. Vo daher leuchtet mir das heute eigentlich nicht mehr so ein.
Aber naja: Wenn ich mir manche Konfirmanden anschaue, bei denen es total wichtig ist eine coole Baseball-Kappe von der angesagten Marke aufzuhaben – so, dass sie fast schon festwächst – dann ist es nicht verkehrt, in der Kirche das Ding abzunehmen: Weil Gott mich anschaut, wie ich bin. Den interessiert keine gekaufte Coolness auf dem Kopf, genausowenig, wie er danach fragt, ob ich Anzug oder Schlabberlook trage. Vor Gott soll ich so sein, wie ich wirklich bin – ihm kann … ihm brauche ich nichts vormachen.
Darum Hut ab vor diesem Gott, der sich für mich interessiert, und nicht für meine Fassade.
Einen guten Tag wünsche ich Ihnen

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