Andacht zum 14. Januar 2017: Sei ein Esel!

Guten Morgen,
ist ihnen schon aufgefallen, dass man heute kaum mehr jemand als „dummen Esel“ beschimpft? Früher dachte man, ein Esel ist zu blöd um zu kapieren, was er machen soll, und ist deshalb so störrisch. Inzwischen hat man herausgefunden: Der Esel ist ein hochintelligentes und sensibles Tier – das gute Gründe und hat weshalb es auf stur schaltet: Der Esel sieht keinen Sinn in dem, was wir vorhaben, oder ahnt viel eher als sein Besitzer die Gefahr, die auf dem Weg droht.
Sogar in der Bibel gibt es eine Geschichte, in der die Sturheit einer Eselin ihrem Herrn das Leben rettet: Die hat gespürt, dass er etwas Verhängnisvolles plant und hat einfach keinen Huf mehr vor den anderen gesetzt. Das hat ihr zunächst wilde Beschimpfungen, aber später große Dankbarkeit eingebracht.
Wenn man das so betrachtet, wäre ich auch gerne öfter ein Esel. Einer der schlau genug ist, zu spüren wo etwas falschläuft – und dann eben nicht mehr mitspielt. Auch wenn sie dann alle schimpfen und mich für störrisch und dumm halten …. Ich weiß ja, wie die Geschichte mit dem Esel in der Bibel ausgegangen ist.

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