Andacht zum 12. Oktober 2019: Vegetarierin

Guten Morgen,„Papa, „fragt meine Tochter, während ich am Herd die Hackfleischsoße vorbereite, „Papa, findet Gott das eigentlich in Ordnung, dass wir Tiere umbringen?”.
Naja, was soll ich da sagen? Als Pfarrer weiß man ja: Adam und Eva haben keine Tiere gegessen. Erst später, bei Noah lese ich, dass Gott den Menschen erlaubte, Tiere zu essen. Und auch da entdeckt man genau Regeln, die zeigen, wie hoch damals der Respekt vor dem Leben war, das Gott den Menschen und den Tieren geschenkt hat.
Das alles erkläre ich meiner Tochter und rühre weiter in meiner Hackfleischsoße herum. Und immer mehr spüre ich, dass es mir schwer fällt, meine Leidenschaft für Leberwurst, Schnitzel und Schweinebraten ordentlich zu begründen.
Gerade gegenüber einer Tochter, die gerne Meerschweinchen streichelt und Fischen beim Schwimmen im Aquarium zuschaut.
Ein Jahr nach diesem Gespräch hat sie dann für sich entschieden, kein Fleisch mehr zu essen. Das hält sie seitdem durch. Und ich … ja ich mag immer noch eine Bratwurst … aber es gibt sie nicht mehr so oft. Denn die Sache mit den Respekt vor dem Leben …  die geht mir immer wieder mal im Kopf herum.
Einen guten Tag wünsche ich Ihnen

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