Andacht zum 11. April 2020: Hinschauen!

Stellen Sie sich vor:  Gestern ist mir ein Riesenstück von meinem Zahn abgebrochen. Sie glauben es nicht! Schauen sie mal hin. Da rechts unten – ich geh auch ganz nah ans Mikrofon … hier unten, wenn ich ein bisschen an der Wange ziehe … Ach, ich sehe schon … Sie wollen das ja gar nichts sehen!

Stellen Sie sich doch nicht so an! Jeden unappetitlichen Mist gucken die Leute im Fernsehen oder auf Facebook – aber wenn ich mal mit meinem kaputten Zahn komme – dann passt es nicht.
Ich gebe zu, wenn es nicht mein Zahn wäre – dann wäre ich auch nicht so scharf drauf, mir das Elend anzusehen. Denn was soll man als Laie da helfen?
Aber trotzdem ist hingucken gut. In der Bibel beginnen viele Heilungsgeschichten an mit “Und Jesus sah einen Mann/eine Frau der hatte das uns das …” – und dann geschah oft ein Wunder.  – Heilung beginnt oft damit, dass einer hinschaut. Nicht wegkuckt – sondern sich vom dem berühren lässt, was einen anderen plagt. – Dann kann sich etwas zum Guten verändern.

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