Andacht zum 11. April 2017: 12 Meter Wasser

12 Meter Wasser! Ja, wenn ich in meinem Getränkeshop einkaufe, laufe ich gleich am Anfang an 12 Metern Wasser vorbei: Das Stille Wasser neben dem Spritzigen aus Neustadt an der Aisch, die Noblen aus Frankreich, daneben auch ein paar günstige in Plastikflaschen aus Italien, dann die Heilwässer aus allen möglichen Kur-Städten – Wasser ohne Ende.
Was soll ich nehmen? Es ist zum verzweifeln.
Woanders auf unserem Planeten gibt es Menschen, die verzweifeln, weil sie kaum an sauberes Trinkwasser kommen. Manche müssen sie kilometerweit laufen, um an einem Brunnen eine bräunlich-trübe Brühe zu schöpfen.
Und bei mir stehts meterweise schön verpackt im Regal und rinnt scheinbar unerschöpflich aus der Leitung. Das Schlimme dabei: Wenn ich hier bei uns Wasser spare, wird es dort nicht automatisch mehr.
Sparen hilft da nicht! Großzügigkeit gefragt: Menschen, die großzügig entsprechende Projekte unterstützen. Und Wachsamkeit, damit das lebenwichtige Wasser nicht zum Spekulationsobjekt der Großkonzerne wird.
Einen guten Tag wünsche ich Ihnen

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