Andacht für den 14. November: Nervensägen saugen!

Guten Morgen,
an meiner Tankstelle steht so ein Auto-Staubsauger. Das ist ja ein Gerät – der saugt ja alles auf, was im Auto liegt  und ihm in die Quere kommt:
Parkscheine, Kleingeld, Batterien, ganze Kekse – slurp… und weg!

Es gibt Menschen und Situationen, die funktionieren ähnlich. Leute, die mir auf die Nerven gehen, die furchtbar anstrengend sind; Konflikte, die seit Monaten vor sich hinschwelen. Die saugen jedes bisschen Lebensfreude und Energie aus mir heraus. Da bin ich gut drauf, freue mich meines Lebens … und kaum denke ich an denjenigen slupp, ist das alles weg, und alles erscheint wieder schwer, mühsam und trist.

Bei Staubsauger habe ich gelernt: Bring dein Kleingeld in Sicherheit, sonst ist es nachher weggesaugt. Bei den Lebensfreude-Saugern muss ich auch aufpassen. Manchmal muss ich mich direkt zwingen, meine Aufmerksamkeit mal nicht auf sie zu richten. Sondern auf das was im Leben gut ist und gelingt.

Jesus hat in seiner Bergpredigt auch den Tipp gegeben: Schau nicht laufend auf deine Sorgen – sondern schau auf die Leichtigkeit der Vögel, die sich von Gott versorgt wissen. Nimm die Energie, die in diesen Bildern steckt, in dich auf! Da kannst du Lebensfreude saugen – statt selber leergesaugt zu werden.
Einen guten Tag wünsche ich Ihnen.

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