Andacht zum 27. März 2018: Krokusse

Sie sind wieder da: Die Krokusse in unserem Garten. Direkt unter der Forsythie haben sie in den letzten Tagen ihre neugierigen Stengel aus dem Boden geschoben und leuchten mich lilafarben an.
Ach, tut das gut, so die ersten Farbtupfer da draußen. Wacker machen sie sich ans Werk, sich da auf der Wiese auszubreiten. Denen ist es egal, dass es nochmal Frost geben könnte, oder gar nochmal Schnee fällt.
Jesus hat gesagt „Schaut die Lilien auf dem Feld an, wie sie wachsen: sie arbeiten nicht, auch spinnen sie nicht. Ich sage euch, dass auch Salomo in aller seiner Herrlichkeit nicht gekleidet gewesen ist wie eine von ihnen“.
Die Blume macht sich keine Gedanken darüber, wann es regnet, oder schneit, ob ein Hund kommen könnte, der ein Häufchen macht, oder ob in der Nähe Kinder wohnen, die aus Versehen über sie hinwegtrampeln könnten.
Sich darüber Gedanken zu machen würde auch nichts helfen. Als Blume hat sie das nicht unter Kontrolle. Aber sie kann alles daran setzen, jetzt zu wachsen und zu blühen. – Alles andere liegt in Gottes Hand.
Eine beneidenswerte gelassene und positive Lebenshaltung – Davon würde ich mir schon gern ein bisschen abschauen. Auch wenn ich keine Blume bin.
Einen guten Tag wünsche ich Ihnen!

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