Andacht zum 27. Februar 2018: Der Memoryeffekt

Guten Morgen,
kennen sie auch noch die Faustregel für Akkus, dass man sie regelmäßig ganz entladen soll, damit sie ihre volle Leistungsfähigkeit erhalten?
Tatsächlich war es bei Nickel-Cadmium Akkus so: Wenn man die immer gleich nach einer kurzen Benutzung wieder aufgeladen hat, haben die sich sozusagen gemerkt, dass man nur ganz wenig Energie von ihnen verlangt. Und so haben sie immer mehr von ihrer ursprünglichen Power eingebüßt.
Ich habe das Gefühl: Diesen Memory-Effekt haben wir auch in Glaubensfragen. Eigentlich hätte ich mit dem christlichen Glauben eine gewaltige Energiequelle für mein Leben. Aber meist rufe ich das Potential nicht ab: Glaube wird nur hie und da eingesetzt .. da, wo ich halt mal nicht weiter weiß. Aber Großes erwarte ich das selten. Ich gewöhne mich daran: Glaube ist was für die kleinen Sorgen.
Aber was ist, wenn wirklich dramatische Situationen auftauchen – traue ich Gott dann auch Großes zu? Oder hat der Memory-Effekt zugeschlagen und ich habe Vertrauen in das Unmögliche verlernt?
Da ist es gut, wenn man von vornherein den Memoryeffekt vermeidet: Imm wieder einmal Glauben zu wagen, zu schauen: Was geht mit Hoffen und Beten. – Immerhin hat Jesus gesagt: „Der Glaube kann Berge versetzen“.
Einen guten Tag wünsche ich Ihnen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Time limit is exhausted. Please reload the CAPTCHA.