Andacht zum 18. November 2017: Laubbläser

Guten Morgen
bilde ich es mir nur ein, oder gibt es tatsächlich immer mehr Menschen, die im Garten oder vor dem Haus mit einem Laubbläser herumhantieren?
Also ich weiß nicht, ob das wirklich einen Vorteil bringt – also im Vergleich zum klassischen Laubrechen. Denn mit dem Laubbläser spielt man Wind …. aber die natur kann das mit dem Wind viel besser, denn der pustet mit der Kraft und Ausdauer von hundert Laubbläsern immer wieder neue Blätter in meinen Garten und vor mein Haus.
Es ist manchmal schon zum Verrücktwerden, wenn man sich scheinbar vergeblich abmüht.
Das ist ja nicht nur im Garten so.Manchmal habe ich das Gefühl, dass ich als Mensch so ein paar schlechte Angewohnheiten habe, die genauso sind, wie das Laub. Ich kämpfe dagegen – habe irgendwann den Eindruck: Ja, geschafft, jetzt bist du ein besserer Mensch … und kurze Zeit später sieht es genauso aus wie vorher.
Wie gut, dass ich einen Glauben und einen Garten habe.
Der Glaube hat mir beigebracht: Gott liebt mich. Trotz meiner Schwächen.
Und der Garten hat mich gelehrt: Wenn ich nur oft genug scheinbar vergeblich das Laub wegräume, irgendwann ist es dann doch geschafft – spätestens beim ersten Schnee.
Einen guten Tag wünsche ich Ihnen

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