Andacht zum 1. Juni 2017: Albert Schweitzer

Heute am 1. Juni ist der Albert-Schweitzer- Gedenktag. Der Arzt und Theologe war berühmt für für sein Engagement in Afrika, wo er sein bekanntes Krankenhaus gegründet hatte. Zugleich war er ein einflussreicher Denker seiner Zeit.
Er nutzte seine Berühmtheit geschickt aus. Nicht nur um Geld für seine Arbeit in Afrika einzusammeln; er schaffte es auch, bestimmte, eigentlich altbekannte Themen wieder ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken.
So wurde Jesu Gebot der Nächstenliebe durch Albert Schweitzer auch für kirchenferne Leute interessant. Anzuerkennen, dass der Andere nicht weniger leben möchte, als ich auch. „Ehrfurcht vor dem Leben“ – das war sein Schlagwort.– Wenn ich mich heute dabei ertappe, wie ich bei der einer Meldung über ertrunkene Flüchtlinge im Mittelmer eher teilnahmslos mit den Schultern zucke – dann sehe ich: Die Forderung nach einer Nächstenliebe, die sich nicht von Landes- oder Rassengrenzen aufhalten lässt, ist immer noch brandaktuell.
So diagnostizierte Schweitzer einmal: „Viel Kälte ist unter den Menschen, weil wir nicht wagen, uns so herzlich zu geben, wie wir (eigentlich) sind“
Einen guten Tag wünsche ich Ihnen

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